PETER KRAWAGNA

Eröffnung:
Di., 24. September 2002, ab 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
24. September bis 19. Oktober 2002

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 9.30 – 13 Uhr, 13.30 – 18 Uhr,
Sa: 10 – 13 Uhr

GALERIE SCHAFSCHETZY
Färbergasse 2, A-8010 Graz

Ausgangspunkt für Krawagnas gegenstandsbezogene Abstraktion sind ganz alltägliche Dinge. Dabei interessiert den Künstler nicht der Gegenstand an sich, sondern seine optische Erscheinung und deren Veränderung, welche durch bestimmte Licht- und Schattenverhältnisse, durch Reflexionen oder durch Bewegung desselben hervorgerufen wird. Dem entspricht auch die serielle Arbeitsweise des Künstlers. Seine Sujets findet er einerseits in der Landschaft, die er bei seinen zahlreichen Reisen erkundet, andererseits aber genauso in einfachen, oft unscheinbaren Alltagsgegenständen. Ihre Herkunft und Funktion spielen bei der Auswahl keine Rolle. Die Dinge in seinen Bildern haben keine Bedeutung; sie sind keine Symbole, keine Metaphern. Sie dienen ihm allein als Anregung um das Erschaute, meist fragmentarisch, in freier Assoziation als Farb-Form-Konzentrat wiederzugeben. Oder wie Arnulf Rohsmann es ausdrückt: …“ Krawagna malt was man sieht, bevor man das Ding sieht.“

Krawagna hat mit seiner konsequent verfolgten malerischen Abstraktion – unbeirrt aller künstlerischen Modeströmungen – eine sehr persönliche, unverkennbare Bildsprache entwickelt, die sich einerseits in einer stark selektiven bzw. konstruktiven Form- und Farbreduktion, andererseits in einer großen künstlerischen Sensibilität ausdrückt.