In elementarer Nähe zur Natur entwickle ich meine Bilder und lasse sie wie selbständige Naturgebilde wachsen: ein zeitaufwendiger Malprozeß, bei dem die Arbeiten in einem oftmaligen Überarbeitungsprozeß entstehen.
In dem Übereinander von Schichten stecken Erzählungen, auch wenn dies nicht immer sichtbar ist, manches nur angedeutet und verschleiert, durchzogen mit übergeordneten Spuren, welche Geschehenes mitteilen wollen. Spuren als Zeugen von Geschehenem, Vergangenem, als Spiegel von Befindlichkeiten, welche durch Auskratzungen und Ausschabungen gesetzt werden.
Die Farbe wird dabei frei von irgendeiner Gegenstandsnachahmung gesetzt, konzentriert auf den Farbklang und fasziniert von ihrer suggestiven Kraft. Diese kann nicht erklärt werden, der große Farbtheorethiker Itten formulierte es so:" Ihr innerstes Wesen bleibt unserem Verstand verborgen und kann nur intuitiv erfaßt werden."
Christa Mayrhofer, November 2001 |
 


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